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20 Jahre Jazzkeller 69 e.V.

Programm: www.jazzkeller69.de

Norbert Krampf:

"Seit 2003 präsentiert der Verein Jazzkeller 69 jeden Sommer eine Serie von Konzerten mit aktuellen Bands, die sich auf individuelle Art unterschiedlichen Spielweisen des Jazz widmen.

Von jeher versteht sich die Reihe als Schaufenster für und in die Berliner Szene. In den zurückliegenden Jahren gab sie manche Impulse zu neuen Formationen, andere Bands hat sie über längere Zeiträume begleitet.
Ursprünglich an der Lohmühle zuhause, zogen die Konzerte 2017 auf die großzügige, von alten Bäumen umstandene und angenehm beschattete Wiese im Hasselwerder Park um.

Die Pandemie gab den Anstoß für die zeitliche Verlegung in den familienfreundlichen Nachmittag, die sich in vieler Hinsicht als Gewinn erwiesen hat.

Zwischen 16 und 19 Uhr können noch mehr Menschen erreicht werden, darunter auch solche, die sich kaum zu den eingeschworenen Jazzfans zählen würden.

Auch sie können sich davon überraschen lassen, dass Jazz nicht nur leckeres Futter für den Kopf ist, sondern zudem Spaß machen kann.

Gewissermaßen zum Inventar des Jazzkeller 69 und der Sommerreihe gehört das Berlin Jazz Composers Orchestra JayJayBeCe.

Seit September 1998 spielte die ewig junge, sich immer wieder mit Nachwuchs re-formierende Bigband über 200 Auftritte bei Veranstaltungen des Vereins. Bekannte Musiker sind aus ihr hervorgegangen, etwa Uli Kempendorff und Peter Ewald, die heute als kreative Köpfe und Bandleader bundesweites Renommee genießen.

Neben den beiden Genannten finden sich auch andere ehemalige Mitglieder von JayJayBeCe im diesjährigen Programm, darunter Elli Sooß, Niko Zeidler, Lisa Buchholz.

Weitere langjährige Freundinnen und Freunde der Sommerreihe und herausragende Künstlerpersönlichkeiten sind im Jubiläumsjahr dabei. Um nur einige zu nennen: Gitarrist Kalle Kalima und Drummer Christian Marien, die Posaunisten Gerhard Gschlößl und Christof Thewes, die Vibraphon- Pionierin Els Vandeweyer sowie die Vokal-Artistinnen Jelena Kuljic und Jacobien Vlasman.

Nicht zu vergessen ein weiterer, außergewöhnlicher Höhepunkt, nämlich die größte aller auftretenden Großformationen: das sensationelle, 27 Musikerinnen bzw. Musiker umfassende Orchester The Dorf wird höchst abwechslungsreich einen ganzen Nachmittag gestalten."

 

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