Konzerte 2012

2012-12-20 Grix

2012-12-08 Ciska Jansens enak-enak

2012-11-28 3. Italian Jazz Festival

2012-11-17 Christoph Stiefel Inner Language Trio

2012-11-03 HAUSKONZERT PART ONE

2012-09-11 20 Jahre A-Trane

2012-09-02 SQUAKK + Rudi Mahall

2012-08-15 Potsa Lotsa

2012-07-03 Bier-Goldsbury-Group

2012-06-30 10 Jahre Jazz an der Lohmühle

2012-06-24 Kay Luebke Four

2012-05-29 Han Bennink & friends

2012-05-20 Schloz-Weiss-Quartett

2012-05-05 Thomas Borgmann

2012-04-15 Agita Rando Trio

2012-04-12 Ta Lam 11

2012-04-05 Schlippenbach Trio Original

2012-03-12 Berlin Improvisors Orchestra

2012-02-05 BASSx3 (bass times three)

2012-02-03 Ruf der Heimat

2012-01-13 Lexicon

2012-01-04 Thomas-Borgmann (Boom Box)

Modernen Jazz hörte ich live das erste Mal in der ersten Etage des Jazzclubs Eierschale (Berlin, Breitenbachplatz), der die Heimat von Hawe Schneiders Spree City Stompers und Toby Fichelscher war. Dort spielten donnerstags Musiker der Rias Big Band (Benny Bailey, Herb Geller, Jerry und Ack van Royen u.a.), aber auch Karl Berger und Joe Nay. In den Sechzigern war ich bei Miles Davis im Sportpalast, bei John Coltrane im Audimax der Freien Universität und bei Eric Dolphy im heutigen Rickenbackers.

In meinen Frankfurter Jahren waren es Pat Metheny in der Jahrhunderthalle, Keith Jarrett und Miles Davis in der Alten Oper, Jan Garbarek im Singkasten ... und natürlich die Stars des Frankfurter Festivals im Sendesaal des Hessischen Rundfunks, aber auch Jazz im Palmengarten. Bei einem Besuch in Berlin war ich bei Art Blakeys Jazz Messengers in der Philharmonie.

Heute will ich dichter dran sein.

Hans Wendels Jazzpost

my.youtubes

Thomas Borgmann

2012-05-05


Thomas Borgmann hat mir eine Neue Heimat im Jazz gegeben. Ich bin seinem neuen Ruf gefolgt. 2006 hatte ich ihn noch überhört. Der *Ruf der Heimat* im bflat 2006 war für mich ein Konzert wie viele andere. Beim 60sten von Tristan Honsinger fiel jedoch der Groschen. Borgmanns Musik mit dem Boombox-Trio (Akira Ando und Willi Kellers) war eine Entdeckung. Zu Uli Blobel, der neben mir saß, sagte ich: das ist der Mittelweg zwischen Freier Improvisation und Mainstream, der eigentlich Oldtime ist. Borgmann entwickelt Musik, die von harmonisch und creativ bis free reicht. Das ist keine Gehupe, um hip zu sein, das ist Free Blues. Ich wollte mehr davon hören und bat Borgmann, mir zu Weihnachten für 50 Euro Boombox-Aufnahmen zu schicken. Und so lernte ich auch die Musik von Wilbur Morris und Denis Charles kennen. Nie zuvor hatte ich Bass und Schlagzeug so musikalisch erlebt. Da geht es nicht um Technik, da geht es ums Zusammenspiel mit dem *jungen* Frontman, den man leider sehr selten in Berlin (und anderswo) hört. Borgmann ist nahezu unbekannt, zumindest behaupten viele Jazzmusiker, ihn nicht zu kennen. Warum auch immer.